Blütenpollen

Auf ihren Sammelflügen bringen Bienen außer Nektar, auch noch Blütenpollen mit Nachhause: Dazu sammeln Sie diesen Pollen in kleinen „Hosen“ ihrer Hinterbeine. Diese Hosen bekommen sie nur gefüllt, indem sie mehrere Blüten nacheinander besuchen. Die einzelne Bienen ist dabei blütenstet – fliegt also stets nur zu Blüten der gleichen Pfanzengattung an. Dadurch werden die besuchten Blüten befruchtet, können also z.B. gleichmäßig geformtes Obst und ausreichend Samen zur Vermehrung bilden. Die Bestäubungsleistung aller Bienen wird übrigens auf mindestens 1,7 Milliarden Euro geschätzt. (Zum Vergleich: Die sog. „Wertschöpfung“ aus Honig- und Wachsprodukten soll dautschlandweit mit maximal 120 Millionen – also nur einem Bruchteil davon – liegen.)

Blütenpollen sammeln die Bienen als Eiweißnahrung für ihre Bienenbrut. Ein kräftiges Volk schleppt bis zu 200 g Pollen an einem Tag herbei. Für uns Menschen kann Blütenpollen jedoch nicht nur als Quelle pflanzlichen Eiweis dienen. Dank unzähliger, wertvoller Inhaltsstoffe wird Blütenpollen als vielseitiges Gesundheitsmittel angesehen. Auch kennen wir Pollenallergiker, die auf eine Art Hypersensibilisierung beim Verzehr von regionalem Pollen schwören.

Einige von uns Hennigsdorfer Imkern sind technisch bereits dafür ausgerüstet, etwas von dem Pollen unserer Bienen ernten zu können. Pollen ist jedoch leicht verderblich, eignet sich also nur zum Frischverzehr oder muss unmittelbar nach der Ernte gefriergetrocknet werden. Sollten Sie Interesse an diesem Superfood haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf! Wir finden bestimmt eine Einigung.