Geschichte

Der Imkerverein Hennigsdorf existiert – mit Unterbrechungen – seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Auch während des Zweiten Weltkriegs wurden in und um Hennigsdorf Bienen gezüchtet und Honig produziert.

Unsere ältesten Aufzeichnungen sind von 1952, schon damals fanden die Vereinsversammlungen in der Gaststätte „Zur Erholung“ in Hennigsdorf statt.

Ende der fünfziger Jahre kam es zu einer Pause, doch Mitte der 60er schafften wir es, uns wieder zu organisieren.

Die Produktion von Honig wurde in der DDR staatlich gefördert. Dadurch wurde die Imkerei für die Bevölkerung sehr attraktiv, was sich Anfang der 80er Jahre auch auf die Mitgliederzahlen des Imkervereins Hennigsdorf auswirkte. Leider gaben nach dem Fall der Mauer viele Imker ihr Hobby auf, da es sich für sie finanziell nicht mehr lohnte.

Anfang 1990 wurde damit begonnen, Kontakt zu den Westberliner Imkern aufzunehmen. Schon vor 1945 waren Imker aus Reinickendorf und Spandau Mitglieder des Imkerverein Hennigsdorf.

Unsere regelmäßigen Aktionen und die aktive Vereinsarbeit haben in den letzten Jahren zu zwei für uns besonders wichtigen Ergebnissen geführt:

Im Jahr 2019 stimmten unsere Stadtverordneten einstimmig dafür, die Bienenhaltung als „ortsüblich“ für Hennigsdorf zu erklären. (Diese Festlegung verschafft allen Imkern im Stadtgebiet ein ganzes Stück Rechtssicherheit gegenüber Nachbarn, die etwas gegen Bienen haben.)

Außerdem ist unser Mitgliederkreis auf mittlerweile 31 Imker angewachsen, welche über 200 Bienenvölker betreuen.

Solltest du selbst Bienen halten – oder auch nur ernsthaft überlegen, selbst Neuimker zu werden, bist du gern zu einem unserer Treffen eingeladen! Wann genau die sind, findest du unter „Termine„.